Religion

Unterricht an der Schule Sander Strasse

Weshalb bringen Glücksbringer Glück? Und was ist überhaupt Glücklichsein? Wie können wir uns gut vertragen? Was macht man beim Fasten und müssen das Christen auch? Wer war Abraham? Wie ist die Welt entstanden und weshalb gehen die Menschen so schlecht mit ihr um?

Mit solchen Fragen und noch vielen weiteren Themen des Lebens und Zusammenlebens beschäftigen wir uns im Religionsunterricht.

Neben Sachinformationen zu Weltreligionen und der Vermittlung zentraler christlicher Glaubensinhalte geben wir den Kindern die Möglichkeit zum Austausch über ethische Fragen und Problemen des Zusammenlebens.

Themen innerhalb der vier Grundschuljahre sind bspw.

  • christliche Feste im Jahreslauf (Weihnachten, Ostern…)
  • ausgewählte biblische Geschichten (Noah, Josef, Jesus…)
  • Grundthemen des menschlichen Lebens (Angst, Tod, Liebe, Glück…)
  • Themen des Zusammenlebens in der Gemeinschaft/Gesellschaft (Behinderung, Streit und Versöhnung…)
  • Feste im Islam und anderen Weltreligionen
  • Symbole (Herz, Hand…)

Bei allen Themen ist uns wichtig, dass die Kinder ihre Erfahrungen, Gefühle und Meinungen einbringen können. Daher ist für uns der wertschätzende Umgang mit Unterschieden Grundlage und Ziel des Religionsunterrichts.

Wir unterrichten die Kinder im Rahmen des „Hamburger Religionsunterrichts für alle“ unabhängig von  ihrem religiösen oder weltanschaulichen Hintergrund.

Auszüge aus dem aktuellen Rahmenplan Religion verdeutlichen dieses Konzept:

„Der Religionsunterricht wendet sich an alle Schülerinnen und Schüler, ungeachtet ihrer jeweiligen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen. Er bietet auch jenen, die keinen ausgeprägt religiösen Hintergrund haben bzw. sich in Distanz oder Widerspruch zu jeglicher Form von Religion verstehen, Erfahrungsräume und Lernchancen.

Angesichts ihrer unterschiedlichen sozialen, ethnischen und kulturellen, weltanschaulichen und religiösen Biografien, Erfahrungen und Kenntnisse kommt es im Religionsunterricht vor allem darauf an, miteinander nach Orientierungen im Fühlen und Denken, im Glauben und Handeln zu suchen.“

„Dabei folgt der Religionsunterricht einem Verständnis von Interreligiosität, in dem Kontroversen und Konflikte keineswegs ausgeblendet werden, in dem aber die Vielfalt der Religionen und Kulturen grundsätzlich als Reichtum und Chance wahrgenommen wird.

Deswegen muss die emotionale und intellektuelle Atmosphäre im Unterricht von gegenseitiger Achtung und Neugier, von wachem Interesse für Eigenes und Fremdes getragen werden. Niemand darf sich in seiner Identität missachtet oder bedroht fühlen.

Dafür tragen alle am Unterricht Beteiligten eine Mitverantwortung.“

Mehr Informationen unter http://li.hamburg.de/religionsunterricht/

Ansprechpartner

Eva-Maria Senu